Jim

Sein Name lautet Jim. Jim wird einiges durchmachen.

Erklärung:

Jedesmal wenn ich die Geschichte weiterschreibe, findet am Ende des bisherigen Textes eine Umfrage statt. Durch die Abgabe Deiner Stimme gibst Du dem weiteren Verlauf der Geschichte eine Richtung. Zu Deiner Orientierung, im Voranschreiten der Geschichte, findest Du überall wo eine Umfrage stattgefunden hat das Zeichen +

Jim´s Geschichte beginnt hier.

Jim liegt in seinem Bett. Er wacht auf, schaut auf seinen Wecker und auf sein Kissen. + Sein Kissen schreit nach ihm. Zum aufstehen ist es eh noch zu früh und der Traum, ja der Traum von eben muss weitergeträumt werden. Jim schließt die Augen und sinkt in die Tiefe seines Unterbewusstseins. Dortselbst findet er sich, auf seine Hände schauend, ein Lenkrad haltend, in einem roten Pick-up wieder. Es ist sehr warm, es ist heiß. Er blickt in den Rückspiegel. Die Sonnebrille mit rotem Rahmen steht ihm gut. Sie schützt seine Augen vor der Helligkeit, denn hier in der Wüste ist es sehr hell. Er schmeckt den Staub auf seinen Lippen, hinter ihm eine Staubwolke, vor ihm Wüste. Nichts als Wüste, Geröll und Steinformationen. Am Horizont nicht ein Zeichen von Zivilisation zu sehen, drosselt er das Tempo und hält den Wagen an. Er fragt sich wie weit er schon gefahren ist und schätzt die Zeit, die er unterwegs ist. Es kommt ihm vor als wäre er gerade erst angekommen. In seiner Kehle verspürt er Trockenheit, er muss trinken. Auf dem Beifahrersitz steht seine Tasche mit Proviant und Ausrüstung. Es ist nicht viel drin. Nur ein paar Flaschen Wasser, ein paar Äpfel, zwei Stücke Wassermelone und ein Camcorder. Wasser ist jetzt genau das richtige denkt er und greift sich eine der Flaschen. Mit Blick in die scheinbare Endlosigkeit der Wüste, öffnet er den Schraubverschluss der Flasche und setzt an. Wohltuend bahnt sich das kühle Wasser seinen Weg durch seine durstige Kehle. Das Erfrischen schließt er ab mit einem zufriedenen: „Aaaaah!“

Sich die Beine vertreten, raus aus dem Brutkasten Auto. Die Wagentür öffnend, setzt er einen Fuß in den Sand. Es knirscht. Er hält kurz ein und blickt zu seiner Tasche. Sein Camcorder! Er muss filmen, was es ist. Festhalten für die Nachwelt. Vielleicht gibt es irgendwann keine Wüste mehr. Mit seinem Camcorder entfernt er sich vom Wagen und geht einen leichten Hügel hinauf. Seine Füße betrachtend, Schritt für Schritt, reist er in Gedanken zu der Frage, welchen Boden diese Füße schon betreten haben. Er schreitet voran. Mit jedem weiteren Schritt verstärkt sich das Gefühl in seiner Brust. Sein Herz schlägt nicht schneller, es schlägt ruhiger und kräftiger und plötzlich weiß er es. Freiheit! Freiheit, das ist es. Ein Gefühl was er schon so lange nicht mehr hatte. Ihm wird etwas schwindelig, langsam geht er in die Hocke und stützt sich auf einem größeren Stein ab. Diesen Moment will er festhalten. Aufnahme, der Camcorder läuft. Er richtet ihn auf sich, blickt in das Objektiv und schwenkt um. Die Weite des Horizonts, der Himmel der irgendwo auf das helle Braun der Wüste trifft. Ein paar vereinzelte Wolkenfäden, Cirrus-Wolken. Das Panorama abschließend blickt er wieder in den Camcorder und spricht: „Man hört nichts. Hier ist auch niemand. Nirgends, nichts. Außer Steine.“ Er beendet die Aufnahme.

4 Antworten zu “Jim”

  1. jenn Sagt:

    Ist jim kameramann? Wenn ja sollte er auf jedenfall weiterdrehen…aber erstmal weiter gehen…auf keinen fall zurück!

  2. Heike Sagt:

    Das ist ne hübsche Idee! Ich möchte hören, was Jim noch alles für befreite Gedanken kommen, in der Freiheit der Wüste, oder beim leidenschaftlichen Filmen, oder doch auf dem Weg zurück zu seiner Liebe?

  3. TBH Sagt:

    Los weitermachen! :)


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